Dialog über neue Wege der Unterstützung im Alter

Unser Gemeinwesen wird der Verantwortung für die Unterstützung alter Menschen nur mehr sehr schwer gerecht, der stark steigende Anteil alter Menschen in den Gemeinschaften und der zunehmende Mangel an Pflegekräften verschärft die Situation zusätzlich. Alte Menschen, vor allem mit stärkeren gesundheitlichen Belastungen (Gebrechlichkeit, Demenz, Multimorbidität) bzw. geringeren Ressourcen (Armut bzw. -gefährdung, fehlende Kontakte, Ausgrenzung, problematische Gesundheitskompetenz), haben große Probleme ihr Leben selbstbestimmt und qualitätsvoll zu leben. Gleiches gilt für die sie pflegenden Angehörige.

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Unter dem Radar

Die Wahrnehmung der Vielfalt kreativer Zukunftskräfte

Breite „Entrepreneurship“ für Klimaschutz und soziale Innovation

Es ist nicht neu, dass unsere Gesellschaft vor vielfältigen krisenhaften Herausforderungen steht, die andere, neue Lösungen brauchen. Nicht nur im Bereich des Klimaschutzes, sondern eben auch in anderen Bereichen wie zum Beispiel Fachkräftemangel, Pflege, Mobilität, Armut oder Chancengleichheit. Ich habe den Eindruck, dass Zukunftsentwicklung vorwiegend der Innovationskraft großer Unternehmen oder der (oft zu wenig vorhandenen) Gestaltungskraft der Politik zugesprochen wird. Für neue Lösungen auf Zukunftsfragen braucht es in der Tat politische Gestaltungsfähigkeit und die Innovationskraft von Wissenschaft, Forschung und Unternehmen.

Aber eben nicht nur alleine.

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Förder-Call Community Nurse!

Eine der Herausforderungen für unsere Gesellschaft ist die Frage, wie sorgen wir für unsere alten Mitbürgerinnen und Mitbürger. Den menschlichen Verpflichtungen und den finanziellen Zwängen wird unser Gemeinwesen schon heute kaum gerecht, der demographische Wandel verschärft die Lage zusätzlich.

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Vom Sommerpraktikum zum eigenen Projekt: Vernetzung der Salzburger Umweltszene

Ein Gastbeitrag von Thomas Rewitzer

In Stadt und Land Salzburg gibt es eine größere Anzahl an Organisationen und Gruppen, die in verschiedenen Umweltbereichen aktiv sind. Diese Umweltgruppen sprechen intensiv Themen wie Klima-, Natur- Tierschutz aber auch Verkehr und Gerechtigkeit an. Unermüdlich und selbstlos organisieren sie ganzjährig Aktionen, Demonstrationen, Workshops und Projekte im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich. Insgesamt engagieren sich dabei unzählige Menschen, überwiegend im Ehrenamt. Sie alle haben ähnliche Ziele, Vorstellungen und Wünsche an Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Tage der Zukunft Salzburg 2021: Die Kraft der Vielen

Projektcoaching für Zukunftsideen zu Klimaschutz und soziale Innovation

Salzburger Regionen, Städte und Gemeinden sind von kleinen Strukturen geprägt. Diese widersprechen in der Regel dominierenden Vorstellungen von Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Aber die Zusammenlegung von kleinen Einheiten, Konzentration und Größenwachstum alleine sind nicht die Lösung. Es geht um neue, angepasste Konzepte. Die „Kraft der Vielen“ wird unterschätzt.

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FreiRäume – Zeit für neue Ideen

Wie neue Herausforderungen wahrnehmen? Wie Orientierung und neue Perspektiven gewinnen? Wie neue Ideen generieren und Impulse setzen? Wie andere Wege gehen? Wie gemeinsame Kraft entwickeln?

Diese Fragen mögen Entscheidungsträger*innen und Mitarbeiter*innen in Unternehmen und Gemeinden, in Politik oder in gemeinnützigen und öffentlichen Einrichtungen beschäftigen. Unter den Rahmenbedingungen von alltäglicher Geschäftigkeit, Routine, Zeitdruck und permanentem Aufgabenerledigungsstress ist dafür kaum Zeit. Auch nicht für Dinge, die einem schon lange am Herzen liegen – und zu denen man in der Regel nie kommt.

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conSalis goes Kulturstrategie Salzburg 2024

Das Kulturangebot der Stadt Salzburg ist dicht und facettenreich. Salzburg pflegt klassische Kernkompetenzen wie Mozart, Festspiele und Kulturerbe. Und sie ist eine kulturell moderne und kreative Stadt. Aber diese Vielfalt wird sowohl in der öffentlichen Wahrnehmung und Außendarstellung als auch im Selbstverständnis der Stadt zu wenig betont. Wer „Salzburg“ sagt, meint in der Regel Mozart, Festspiele und Welterbe. Aber es geht um ein Verständnis, das sich auf eine breitere schöpferische und kreative Entwicklung und die kulturelle Gestaltung der Stadt bezieht – über Konzertsäle, Bühnen und Museen hinaus. 

Welche Rahmenbedingungen und Fördermodelle können für den künstlerischen und kreativen Nachwuchs und für freie Gruppen Möglichkeitsräume eröffnen und ihre Produktions- und Arbeitsbedingungen verbessern? Wie Räume für künstlerisches Schaffen und kreatives Erfinden ohne ökonomischen Druck verfügbar machen? Wie können Studierende der Wissensstadt Salzburg mehr an der Stadt teilhaben? Was braucht es, damit Absolvent*innen und junge Kunstschaffende der Salzburger Ausbildungsstätten auch in Salzburg „andocken“ können? Wie können neue Vernetzungen und innovative Kooperationen zwischen – in Salzburg meist getrennt agierenden – Gesellschaftsbereichen wie etwa Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft funktionieren? Wie können kultureller Austausch und Teilhabe in Stadtteilen ermöglicht werden? Wie stellen wir uns Wohnen und Mobilität in der Zukunft vor? Welchen Wert geben wir Natur- und Freiräumen? Wie kann die Vielfalt an Lebens- und Wohnformen sichtbar gemacht werden?

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