Wirkung sichtbar machen und steuern: Wirkungsbegleitung mit conSalis

Ob Sozialprojekt, Bildungsinitiative oder Beschäftigungsmaßnahme: Wer öffentliche Mittel einsetzt, muss zunehmend zeigen, was damit bewirkt wird. Fördergeber:innen fragen nicht mehr nur nach umgesetzten Aktivitäten, sondern nach tatsächlichen Veränderungen bei den Zielgruppen und ihrem Umfeld. Wirkung wird damit zur zentralen Messgröße erfolgreicher Projektarbeit.

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Das Creative City Lab Salzburg 2026 lädt herzlich ein

Das Creative City Lab Salzburg 2026 im Herbst 2026 basiert auf tatkräftiger Unterstützung der conSalis-Mitglieder Günther Marchner (Konzeption, Vorbereitung, Moderation) und Bernhard Jenny (Gestaltung der Pecha Kucha-Nights).

Wir laden herzlich ein:

Pecha Kucha goes Creative City Lab: Creative Entrepreneurship auf dem Weg 

Donnerstag, 15. Oktober 2026, 19 Uhr 
ICT&S-Center, Sigmund-Haffner-Gasse 18, 5020 Salzburg 

Es präsentieren: 

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Mit Quick-Wins aus der Krise?!

Viele öffentliche Haushalte stehen derzeit unter Spardruck. Bund, Länder, Gemeinden und andere Körperschaften öffentlichen Rechts reduzieren ihre Ausgaben, wobei zunächst vor allem jene Mittel gekürzt werden, über die als Ermessensausgaben kurzfristig entschieden werden kann. Förderungen werden eingeschränkt, Tag- und Richtsätze eingefroren oder unterhalb der Teuerung angepasst, Kofinanzierungsanteile reduziert und Fallzahlen neu festgelegt.

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Zwischen Feuerwehrfest und Flashmob: Wie sich Engagement verändert

Wer an Ehrenamt denkt, hat oft ein klares Bild vor Augen: Vereinsvorstand, regelmäßige Sitzungen, jahrelange Verpflichtung. Doch dieses Bild passt immer weniger zur Realität. Genau darum ging es beim ersten Dialogforum Mirabell, zu dem conSalis im Oktober 2025 Vertreter:innen aus Wissenschaft und Praxis eingeladen hatte. Gemeinsam wurde der Frage nachgegangen, wie sich zivilgesellschaftliches Engagement verändert – und was Kommunen tun können, um es zu stärken.

Eines wurde im Austausch schnell deutlich: Freiwilligenarbeit ist heute viel breiter, als klassische Ehrenamtsstrukturen vermuten lassen. Sie reicht von spontaner Nachbarschaftshilfe über Bürger:inneninitiativen bis hin zu stark organisierten Tätigkeiten in Vereinen oder Blaulichtorganisationen. Diese Vielfalt ist eine Stärke – stellt bestehende Strukturen aber auch vor neue Herausforderungen.

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Die Kulturhauptstadt war da

Es gibt viele Ideen. Worauf wartet die Region?

conSalis-Mitglied Günther Marchner ist neben seiner beruflichen Tätigkeit in der Organisations- und Regionalentwicklung auch Obmann einer regionalen Kulturzentrums im steirischen Salzkammergut: dem Woferlstall in Bad Mitterndorf. In dieser Funktion war er im Rahmen der „Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut“ im Jahr 2024 auch an Kulturhauptstadt-Projekten des Vereines federführend beteiligt. Die Erfahrungen dieses Jahres und auch die Nachwirkungen dieses Jahres waren für Günther Marchner Anlass für eine kritische Reflexion. Der hier vorliegende Text wurde im Sommer 2025 in der „Alpenpost – Zeitung des steirischen Salzkammergutes“ veröffentlicht.

Die Idee der Europäischen Kulturhauptstadt besteht, so das Amtsblatt der Europäischen Union, in der Vermittlung der kulturellen Vielfalt und des kulturellen Erbes einer Stadt bzw. Region sowie in Impulsen für ihre Entwicklung und der Stärkung des Kultur- und Kreativsektors. Bisherige Kulturhauptstädte haben diesen Titel zum Anlass genommen haben, um das zu tun. Ist der Sinn einer Kulturhauptstadt im Salzkammergut wirklich überall angekommen, vor allem im steirischen Teil?

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Creative City Lab_Salzburg

Eine Begegnungszone für junge Kreative und Unternehmen
6. und 7. November 2025, House of Talents, Anton-Neumayr-Platz 1

​​​​​​​Eine Initiative der Kulturstrategie der Stadt Salzburg

Kreativwirtschaft – ob Design, Grafik, Medien, Kommunikation und Werbung, Verlagswesen, Musik, Darstellende und Bildende Kunst, MultiMedia Art und Softwareentwicklung – hat für die Kulturstadt Salzburg einen wichtigen Stellenwert: als Erwerbspotenzial, Wertschöpfungsfaktor und als Impulsgeberin für die gesamte Wirtschaft und für die Stadt.

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Was braucht’s wirklich?

Warum Reduktion in Gruppen oft mehr ermöglicht als jedes Konzept

In der Begleitung von Menschen, Gruppen und Prozessen gibt es heute eine große Bandbreite an Haltungen, Modellen und Methoden. Oft stecken viel Sinn und Erfahrung darin, und gleichzeitig kann sich auch dort wieder ein gewisser Dogmatismus einschleichen:
So sollte man das jetzt machen. So ist es richtig.

Auf meiner umfangreichen Reise durch verschiedenste Aus- und Fortbildungen, Symposien, Kongresse und Konferenzen wurde ich im Sommer 2023 mit einer aus meiner Sicht völlig missverstandenen „matriarchalen“ Bewegung konfrontiert. Was in der Theorie inspirierend und gleichwürdig wirkt (etwa Gemeinschaft auf Augenhöhe, zyklisches Denken, Fürsorgestrukturen), erwies sich in der Praxis als schwierig. Statt Offenheit begegneten mir Hierarchien und Ausgrenzung.

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