Nach Teschen und Auschwitz – Zum Geburts- und Todesort von Viktor Ullmann

Ein Projekt zur Gedenk- und Erinnerungskultur gegen Nationalsozialismus und Faschismus

Günther Marchner als Vertreter von „conSalis“ koordinierte für die Mittelschule MS 5 Klagenfurt-Wölfnitz das Pilotprojekt „Teschen-Isonzo-Kärnten-Auschwitz-Viktor Ullmann-Vom Geburts- zum Todesort“ anhand authentischer Gedenkorte in der Tschechischen Republik und Polen in Bezug zu Kärnten in der Republik Österreich, Český Těšín in der Tschechischen Republik, Cieszyn in der Republik Polen sowie zu den Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz I (das Stammlager) und dem Vernichtungslager Auschwitz II (bekannt unter dem Namen Auschwitz-Birkenau). Das Pilotprojekt fand zwischen 22. und 25. April 2024 statt. Am Beispiel der Biografie des Komponisten Viktor Ullmann (1898-1944) befassten sich Schülerinnen und Schüler der Mittelschule anhand der Geschichten der Stadt Teschen (heute eine zweigeteilte Stadt als Český Těšín in der Tschechischen Republik und Cieszyn in der Republik Polen), des Landes Kärnten und zweier Weltkriege mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts.

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Fair & Creative – Eine Begegnungszone zwischen Studierenden und zukunftsorientierten Salzburger Unternehmen

Günther Marchner

Der Nachmittag in der zweiten Oktoberhälfte ist sonnig und warm, als wir mit einer Gruppe von Studierenden beim Gelände der „Erdlinge“ in Salzburg eintreffen. Das Wetterglück erlaubt uns auch zu dieser Jahreszeit eine Outdoor-Besichtigung. Die „Erdlinge“, das ist eine Vereinigung von ca. 30 Personen aus dem Raum Salzburg, die auf einer gemeinsam von einem Bauern gepachteten Fläche Gemüseanbau betreiben und damit ihre Haushalte versorgen. Die Initiative dient Menschen, die keinen eigenen Garten zur Verfügung haben, als eine besondere Option. Und sie ist auch für jene, die beim Gärtnern vom Know-how und den Erfahrungen anderer profitieren möchten, eine gute Möglichkeit anzudocken.

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Gut Leben und Wohnen im Alter – Eine Vision auf dem Weg zur Umsetzung

Was als Thema  und vage Idee im Jahr 2017 in einer lokalen Zukunftswerkstatt in der Gemeinde Bad Mitterndorf begann, hat sich nun im Jahr 2023 zu einem handfesten Projekt entwickelt. Wie viele andere ländliche Gemeinden ist auch die steirische Gemeinde Bad Mitterndorf mit den Folgen eines demografischer Wandels konfrontiert: Der Anteil von Menschen über 65 Jahren steigt 2030 auf 30%. Gleichzeitig steigt auch die Anzahl an Ein-Personen-Haushalten, beinahe die Hälfte der in diesen Haushalten lebenden Menschen sind über 65 Jahre alt. Es gibt einen steigenden Pflegebedarf, gleichzeitig kann es in Bad Mitterndorf aufgrund der bestehenden Bedarfslage im Bezirk kein Seniorenheim geben, das nächste Angebot befindet sich in mindestens 15 Kilometern Entfernung. 

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Zwischen Kammerlanderstall und dichtem Stadtteil: Eine Rückschau zum Zukunftslabor Salzburg 2022

Die Lösung von Zukunftsfragen braucht vielfältige Kreativität und breites Engagement. Das von der conSalis-Genossenschaft getragene „Zukunftslabor Salzburg“ setzt auf ein – oft ungeahntes – Potenzial an Kreativität und Wissen in einem breiten Spektrum in unserer Gesellschaft: bei kleinen Unternehmen und Vereinen, bei Gemeinden und in der Zivilgesellschaft, bei Wissensinstitutionen und Privatpersonen, in Sozialeinrichtungen oder bei Kunst- und Kulturtätigen. Es unterstützt zukunftsweisende Ideen und Projekte und bringt sie auf die Bühne. Und es organisiert Vernetzung und Dialoge zu Zukunftsthemen.

Die Aktivitäten des Zukunftslabors Salzburg waren 2022 vielfältig:

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Hausbesuche zu neuen Arbeitswelten und New Work – Die Fair & Creative-Tour 2022

Das Fair & Creative-Prinzip

Die Veränderung der Arbeitswelt und neue Unternehmenskulturen brauchen auch neue Zugänge und Ideen zur Rekrutierung von Arbeitskräften. Ausgehend von diesen Prinzipien des „matchings“ bringt das gemeinsame Begegnungs- und Vernetzungsformat „Fair & Creative“ von conSalis und dem Career Centers der Universität Salzburg seit mehreren Jahren Studierende und Unternehmen in vielfältiger Weise zusammen. Dabei nehmen wir das Interesse von Studierenden an jenen Unternehmen auf, die sich in besondere Weise mit Innovation, Kreativität und Nachhaltigkeit verbinden. Im ersten Halbjahr 2022 fand nun die im Vorjahr begonnene Kennenlern- und Begegnungstour zu neuen Salzburger Unternehmen und Arbeitswelten unter verschiedenen Vorzeichen als Lehrveranstaltung und als offener Event ihre Fortsetzung.

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EPU-Netzwerke, Coworking und New Work

Über neue Arbeitswelten

Seit Beginn meiner Selbständigkeit bin ich es gewohnt, in autonomen und kooperativen Strukturen zu arbeiten. Ich wurde Mitglied in einer Bürogemeinschaft für angewandte Sozialforschung und Organisationsentwicklung. Derartige Gemeinschaften, vor allem von Kreativen und Berater*innen, gab es im Salzburger Andräviertel schon lange, bevor „Coworking“ erfunden wurde.

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conSalis meets Kulturstrategie Salzburg 2024

Am 23. März 2022 beschloss der Gemeinderat der Stadt Salzburg die „Kulturstrategie Salzburg 2024“. Es handelt sich um ein Projekt, welches im Rahmen eines zweijährigen Strategieprozesses über 200 VertreterInnen aus dem Kunst- und Kulturbereich sowie aus anderen Bereichen (Wirtschaft, Tourismus, Wissenschaft, Bildung und Stadtteilentwicklung und Soziales) miteingezogen hat. Mit dieser Entscheidung der Stadt können die im Strategiepapier enthaltenen 35 – 40 ausgearbeiteten Ideen, unter der Voraussetzung ihrer Finanzierbarkeit, auf den Wege gebracht werden.

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