Gespräche mit Expert:innen: Caring Community weiter gedacht

Ein Schwerpunkt von conSalis bei seinem Wirken für regionale Entwicklung ist seit einigen Jahren der Ansatz „Caring Community“. Dieser bietet vor allem einen Weg zur Handhabung der Herausforderungen, die sich aus dem demographischen Wandel für kommunale Gemeinschaften ergeben. Der Wert der Sorgearbeit liegt aber nicht nur im Nutzen für Hilfebedürftige in der Gemeinschaft, sondern auch in deren gemeinschaftsbildenden, -erhaltenden Wirkung. Denkt man Sorgearbeit weiter, eröffnen sich zusätzliche Felder, die für das Wohl der Gemeinschaft und ihren Zusammenhalt von Bedeutung sind.

Im Rahmen des Zukunftslabors von con Salis wurde Caring Community weiter gedacht, auch Interviews mit Expert:innen aus verschiedenen Feldern geführt.

Zu den Ergebnissen der Erkundung 
https://zukunftslabor-salzburg.at/caring-community-weiter-gedacht/

Armut                     
Katharina Obenholzner (Armutkonferenz)

Wohnen                  
KR DI Christian Struber (Salzburg Wohnbau)

Zukunftsräume        
Dr.in Ursula Maier-Rabler, DI.in Ursula Spannberger (Zukunftsraum)

Kultur                      
Mag.a Susanne Lipinski (kollektiv KOLLINSKI)

Natur/Klima            
Mag.a Sophia Burtscher-Trenkler (Naturfreunde Salzburg), 
Thomas Rewitzer Bsc. (Salzburger Naturschutzbund)

Die Interviews wurden von Dr. Thomas Diller geführt, 
in Bild und Schrift von Bernhard Jenny gefasst.

Ein Freiwilligennetzwerk schafft Teilhabeangebote für alte Menschen

Günther Marchner

Das Netzwerk Umsorgende Gemeinschaft Salzburg Süd

Seit Herbst arbeitet eine wachsende Gruppe aus engagierten älteren Menschen, aus Vertreter*innen von Sozialorganisationen sowie des Bewohnerservice Salzburg Süd und der Pfarre Herrnau auf freiwilliger Basis als „Netzwerk Umsorgende Gemeinschaft Salzburg Süd“ zusammen. Ihr Anliegen ist es, neue Angebote für mehr soziale Teilhabe und Gesundheit älterer und alter Menschen im Stadtteil zu schaffen. 

Dazu zählen zum Beispiel

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Welche Folgen ein Flyer im Wartezimmer eines Hausarztes haben kann

Christine Schneider-Worliczek DGKP

Schuld war ein Flyer im Wartezimmer meines Hausarztes, als ich im Jänner 2023 dort war. „Umsorgende Gemeinschaft“ stand darauf, ein Netzwerk für Senior:innen sollte im Stadtteil Gnigl aufgebaut werden – das interessierte mich! Und immer, wenn ich was wissen will, kann ich es nicht lassen – schnell war ein E-Mail verfasst, mein Lebenslauf angehängt. Vielleicht könnte ich als Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin ja auch meinen Beitrag dazu leisten. Ich wohne selbst in Gnigl und habe auch den Wunsch, hier gut alt zu werden. 

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Community Nursing ist ein Gewinn für das gedeihliche Leben in Gemeinden

24. Oktober 2023 Punkt 10 Uhr startete das Praxis-Dialog-Treffen in der PROGES Akademie Linz. Dr. Doris Polzer, Geschäftsführerin des Gastgebers PROGES – Wir schaffen Gesundheit, und Dr. Thomas Diller von conSalis begrüßten die mehr als 30 Teilnehmenden aus Oberösterreichischen Gemeinden, die sich im Community Nursing engagieren – Bürgermeister:innen, Projektleitende und Community Nurses.

Ziel des Treffens war das Verbinden von kommunaler Gesundheitsförderung und Community Nursing, eingebunden in die Erfahrungen der Verantwortlichen und Umsetzenden. conSalis wirkt dabei im Auftrag der Gesundheit Österreich GmbH, unterstützt rd. 50 Community Nursing Projekte in Westösterreich.

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Kulturstrategie-Dialog „Digitale Transformation – Herausforderungen und Potenziale für Kunst und Kultur“

Digitale Transformation fordert uns alle, im besonderen Fall Kultureinrichtungen wie Künstler:innen, heraus. Es geht dabei nicht nur um das verbreitere Verständnis einer bloßen „Übersetzung“ vom Analogem ins Digitale. Denn Digitalisierung transformiert unsere sozialen Beziehungen und Herangehensweisen und sie schafft neue Möglichkeiten. Kreative künstlerische Szenen forschen und experimentieren seit vielen Jahren an den Schnittstellen zwischen klassischen Genres und digitaler Kunst. Und im Raum Salzburg haben sich neue Unternehmen und Geschäftsmodelle für Dienstleistungen und Produkte rund um Digitalisierung entwickelt.

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Kulturstrategie-Dialog „Das Welterbe – ein Lebensraum?“

Die Altstadt als Welterbe UND Lebensraum ist aktuell Gegenstand mehrerer Initiativen: Zahlreiche Vorschläge der Kulturstrategie Salzburg 2024 beziehen sich auf die Altstadt als zugänglichen wie attraktiven Lebensraum für die breite Bevölkerung und im Besonderen auch für Studierende. Im Jahr 2025 wird das „Zentrum Welterbe“ in der Orangerie des Mirabellgartens seine Pforten öffnen. Die Stadtplanung der Stadt Salzburg stellt in ihren Quartiersdialogen die Entwicklung und Erhaltung der Lebensqualität in Welterbe-Quartieren (z.B. Nonntal, Kaiviertel) in den Mittelpunkt.

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Modellprojekt „Umsorgende Gemeinschaft“ läuft!

Seit bald 10 Monaten engagieren sich die conSalis-Expert:innen im Modellprojekt „Umsorgende Gemeinschaft“ in den zwei Salzburger Stadtteilen Salzburg Süd und Gnigl. Am 25. September 2023 fand die zweite Steuerungsgruppen-Sitzung statt, Anlass über das bislang im Projekt Erreichte zu berichten.

Zur Einordnung: Das zu 100% vom Fonds Gesundes Österreich finanzierte Projekt ist Teil des Schwerpunkts „Caring Community“, insgesamt neun Projekte laufen österreichweit für eine verbesserte Unterstützung alter Menschen und/oder für den Generationenaustausch.
conSalis arbeitet eng mit der Stadt Salzburg zusammen, die Entwicklungsarbeit erfolgt mit den Bewohnerservice-Stellen Salzburg Süd und Gnigl – zwecks Nachhaltigkeit (das Aufgebaute lebt rund um die BWS weiter) und insbesondere zum Anschluss an ihre sozialarbeiterische Kompetenz und ihr bereits Geschaffenes.

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