Aktuelles

Praxis-Dialoge Community Nursing

Die Entwicklung von Kommunen und Regionen zur Bewältigung anstehender und sich abzeichnender Herausforderungen für die Gemeinschaft ist conSalis zentrales Anliegen. Wir unterstützen soziale Innovation, fördern Dialog und Vernetzung, begleiten oder führen selbst Entwicklungsprojekte durch. Die Entwicklung alternsfreundlicher Kommunen ist dabei ein Schwerpunkt von conSalis.

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KULTURSTRATEGIE 2024

STATUS & AUSBLICK

Dienstag, 30. Jänner 2024, 10 Uhr
Literaturhaus, Strubergasse 23, H.C.-Artmann-Platz

Die Kulturstrategie Salzburg 2024 verfolgt das Ziel, die kulturelleund kreative Vielfalt Salzburgs sichtbar zu machen und neueImpulse für die (alltags-)kulturelle Entwicklung der Stadt Salzburgzu setzen.
Wir laden Sie ein, sich über erfolgte und geplante Schritte zuinformieren und freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen.

Am Podium:
Bernhard Auinger, Vizebürgermeister und Kulturressortchef
Dagmar Aigner, Vorständin der Abteilung Kultur, Bildung und Wissen
Ursula Maier-Rabler, Vertreterin der Initiative Salzburg 2024
Günther Marchner, externe Projektbegleitung, conSalis

Fair & Creative – Eine Begegnungszone zwischen Studierenden und zukunftsorientierten Salzburger Unternehmen

Günther Marchner

Der Nachmittag in der zweiten Oktoberhälfte ist sonnig und warm, als wir mit einer Gruppe von Studierenden beim Gelände der „Erdlinge“ in Salzburg eintreffen. Das Wetterglück erlaubt uns auch zu dieser Jahreszeit eine Outdoor-Besichtigung. Die „Erdlinge“, das ist eine Vereinigung von ca. 30 Personen aus dem Raum Salzburg, die auf einer gemeinsam von einem Bauern gepachteten Fläche Gemüseanbau betreiben und damit ihre Haushalte versorgen. Die Initiative dient Menschen, die keinen eigenen Garten zur Verfügung haben, als eine besondere Option. Und sie ist auch für jene, die beim Gärtnern vom Know-how und den Erfahrungen anderer profitieren möchten, eine gute Möglichkeit anzudocken.

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Gut Leben und Wohnen im Alter – Eine Vision auf dem Weg zur Umsetzung

Was als Thema  und vage Idee im Jahr 2017 in einer lokalen Zukunftswerkstatt in der Gemeinde Bad Mitterndorf begann, hat sich nun im Jahr 2023 zu einem handfesten Projekt entwickelt. Wie viele andere ländliche Gemeinden ist auch die steirische Gemeinde Bad Mitterndorf mit den Folgen eines demografischer Wandels konfrontiert: Der Anteil von Menschen über 65 Jahren steigt 2030 auf 30%. Gleichzeitig steigt auch die Anzahl an Ein-Personen-Haushalten, beinahe die Hälfte der in diesen Haushalten lebenden Menschen sind über 65 Jahre alt. Es gibt einen steigenden Pflegebedarf, gleichzeitig kann es in Bad Mitterndorf aufgrund der bestehenden Bedarfslage im Bezirk kein Seniorenheim geben, das nächste Angebot befindet sich in mindestens 15 Kilometern Entfernung. 

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Gespräche mit Expert:innen: Caring Community weiter gedacht

Ein Schwerpunkt von conSalis bei seinem Wirken für regionale Entwicklung ist seit einigen Jahren der Ansatz „Caring Community“. Dieser bietet vor allem einen Weg zur Handhabung der Herausforderungen, die sich aus dem demographischen Wandel für kommunale Gemeinschaften ergeben. Der Wert der Sorgearbeit liegt aber nicht nur im Nutzen für Hilfebedürftige in der Gemeinschaft, sondern auch in deren gemeinschaftsbildenden, -erhaltenden Wirkung. Denkt man Sorgearbeit weiter, eröffnen sich zusätzliche Felder, die für das Wohl der Gemeinschaft und ihren Zusammenhalt von Bedeutung sind.

Im Rahmen des Zukunftslabors von con Salis wurde Caring Community weiter gedacht, auch Interviews mit Expert:innen aus verschiedenen Feldern geführt.

Zu den Ergebnissen der Erkundung 
https://zukunftslabor-salzburg.at/caring-community-weiter-gedacht/

Armut                     
Katharina Obenholzner (Armutkonferenz)

Wohnen                  
KR DI Christian Struber (Salzburg Wohnbau)

Zukunftsräume        
Dr.in Ursula Maier-Rabler, DI.in Ursula Spannberger (Zukunftsraum)

Kultur                      
Mag.a Susanne Lipinski (kollektiv KOLLINSKI)

Natur/Klima            
Mag.a Sophia Burtscher-Trenkler (Naturfreunde Salzburg), 
Thomas Rewitzer Bsc. (Salzburger Naturschutzbund)

Die Interviews wurden von Dr. Thomas Diller geführt, 
in Bild und Schrift von Bernhard Jenny gefasst.

Ein Freiwilligennetzwerk schafft Teilhabeangebote für alte Menschen

Günther Marchner

Das Netzwerk Umsorgende Gemeinschaft Salzburg Süd

Seit Herbst arbeitet eine wachsende Gruppe aus engagierten älteren Menschen, aus Vertreter*innen von Sozialorganisationen sowie des Bewohnerservice Salzburg Süd und der Pfarre Herrnau auf freiwilliger Basis als „Netzwerk Umsorgende Gemeinschaft Salzburg Süd“ zusammen. Ihr Anliegen ist es, neue Angebote für mehr soziale Teilhabe und Gesundheit älterer und alter Menschen im Stadtteil zu schaffen. 

Dazu zählen zum Beispiel

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Welche Folgen ein Flyer im Wartezimmer eines Hausarztes haben kann

Christine Schneider-Worliczek DGKP

Schuld war ein Flyer im Wartezimmer meines Hausarztes, als ich im Jänner 2023 dort war. „Umsorgende Gemeinschaft“ stand darauf, ein Netzwerk für Senior:innen sollte im Stadtteil Gnigl aufgebaut werden – das interessierte mich! Und immer, wenn ich was wissen will, kann ich es nicht lassen – schnell war ein E-Mail verfasst, mein Lebenslauf angehängt. Vielleicht könnte ich als Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin ja auch meinen Beitrag dazu leisten. Ich wohne selbst in Gnigl und habe auch den Wunsch, hier gut alt zu werden. 

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