Modellprojekt „Umsorgende Gemeinschaft“ gestartet!

Seit ein paar Jahren setzt conSalis in seinem Wirken für regionale Entwicklung einen Schwerpunkt auf die regionale Gesundheitsförderung, insbesondere für ältere und alte Menschen. Unser Gemeinwesen braucht Antworten auf unsere zunehmend langlebige Gesellschaft, der dominierende Zugang – die Menschen aus Expert:innen-Sicht mit Angeboten zu versorgen und die Menschen über Beratung den Angeboten zuzuführen – beweist sich mittlerweile täglich als unzureichend. Es braucht einen „umsorgenden“ Zugang, die Menschen müssen in ihrer Selbstorganisationsfähigkeit gestärkt werden, sie müssen für sich und andere definieren, was sie wollen und was sie dafür tun können und wollen. Die Gemeinschaft unterstützt Sie dabei.

Mit der „Umsorgenden Gemeinschaft“ bietet conSalis ein Modell, wohin sich eine Kommune entwickeln könnte. Im einem Blogbeitrag haben wir das Modell schon einmal vorgestellt.

Der Fonds Gesundes Österreich gab im Rahmen seiner Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft“ den Projektcall „Gesundheit für Generationen“ heraus; der Projektentwurf von conSalis wurde ausgewählt, sodass conSalis das Modell der „Umsorgenden Gemeinschaft“ zu 100% finanziert aus Mitteln der Agenda Gesundheitsförderung und des FGÖ erproben darf. Die Stadt Salzburg steht unterstützend zur Seite.

Am 14. Dezember 2022 fand im Sitzungssaal des Schlosses Mirabell der interne Kickoff für das bis Ende November 2024 laufende Gesundheitsförderungsprojekt. In den Stadtteilen Salzburg Süd und Gnigl gilt es jeweils das Modell gemeinsam mit den Menschen und den Profis vor Ort umzusetzen, zu erproben, weiterzuentwickeln.

Bei der Projektumsetzung baut das Team von conSalis auf die seit Jahren in den Stadtteilen wirksamen Bewohner:innen-Service-Stellen und die Senior:innenberatung der Stadt Salzburg. Gemeinsam sollen vorhandene Strukturen gestärkt und ausgebaut, Gesundheit fördernde Impulse gesetzt und Bewusstsein für die Bedürfnisse und Potenziale alternder Menschen geschaffen werden. Dabei gilt es insbesondere die alten Menschen zuhause „abzuholen“, für die älteren als auch alten Menschen Teilhabe-Gremien zu etablieren, Leistungsanbietende in den Stadtteilen zu vernetzen und für die speziellen Bedürfnisse der alten Menschen zu sensibilisieren.

Für die „Umsorgende Gemeinschaft“ werden alle conSalis-Mitglieder im Einsatz sein, Thomas Diller als Koordinator, Erika Pircher und Günther Marchner als Umsorge-Entwickler:innen jeweils in einem Stadtteil, Armin Mühlböck für die Erhebung der Bedürfnisse der alten Menschen, sowie die Evaluation und Bernhard Jenny für die Kommunikationsbelange. Eine Mitarbeiterin der Senior:innen-Beratung bringt zudem die Pflegefachkompetenz ein. Die Teams der Bewohner:innen-Services garantieren das sozialarbeiterische Know how.

Im Rahmen des conSalis Blogs werden wir regelmäßig über die gemachten Fortschritte und Erfahrungen berichten, nach dem öffentlichen Kickoff dann auch in den Medien. Für Fragen steht Thomas Diller als Ansprechpartner gerne zur Verfügung, administrative Belange des Projekts managet Alexandra Riffler.

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