Aktuelles

Auf die Größe kommt es an – Wahlbeteiligung in Gemeinden!

In kleineren Gemeinden liegen die Partizipationsraten höher als in größeren Gemeinden. Dieser Zusammenhang wurde wiederholt nachgewiesen, auch in der Untersuchung für die Salzburger Gemeinden, die ich gemeinsam mit Reinhard Heinisch gemacht habe. Das höhere relative Gewicht der einzelnen Stimme in kleineren Einheiten und die leichte Überschaubarkeit des unmittelbaren Lebensumfeldes, sei es hinsichtlich der politischen Akteure oder sei es hinsichtlich der politischen Vorgänge, wirken sich günstig auf die Beteiligung bei Gemeindewahlen aus. Wir konnten zudem herausfinden, dass sich eine stärker diversifizierte lokale Gesellschaft ungünstig auf das Partizipationsverhalten in Gemeinden auswirkt, wenngleich sich dieser negative Effekt in kleineren Gemeinden deutlich weniger stark auswirkt.

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schluss mit non profit!

wir müssen sie abschaffen, die non profits. und sie sollten auch keine öffentliche förderung bekommen. non profit unternehmen sind einfach nicht tragbar. aber was tun? wohin mit den vielen? oder sind es am ende gar nicht so viele, wie es auf den ersten blick erscheint?

wieviele non profit unternehmen kennen sie?
(viele sind wohl eher non profit organisationen.)
könnten wir sie nicht einfach abschaffen?

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Buch zur jüngeren Stadtgeschichte Halleins

Auf der Grundlage von Recherchen in verschiedenen Medien, der Analyse von Interviews mit MitarbeiterInnen der Halleiner Stadtverwaltung, Beobachtern des Stadtgeschehens und Gesprächen mit PolitikerInnen wird ein Blick auf die jüngere Entwicklung der Stadt Hallein vermittelt.

Dabei befasst sich Publikation mit dem einschneidenden demografischen, sozioökonomischen und politischen Wandel der letzten Jahrzehnte. Hallein kann als wichtiges Beispiel für die Veränderungen in einer Kleinstadt im Kontext überregionaler und internationaler Entwicklungen gelten. Weiterlesen „Buch zur jüngeren Stadtgeschichte Halleins“

Hinterberger Zukunftswerkstatt: Wie Raum für Beteiligung und Zukunftsdenken in einer ländlichen Gemeinde entsteht

Seit Jänner 2017 schafft die von der steirischen Strukturreformgemeinde Bad Mitterndorf getragene „Hinterberger Zukunftswerkstatt“ vorrangig für jüngere GemeindebürgerInnen die Möglichkeit, wichtige lokale Herausforderungen zu identifizieren und für die Gemeinde zukunftsweisende Ideen und Projekte zu entwickeln. Nicht die positive Wirkung einer gut besuchten Veranstaltungsreihe des lokalen Kulturzentrums mit dem Titel „Zukunftsimpulse – Themen der Region“ alleine war der Anlass für die Initiierung der Zukunftswerkstatt. Vor allem waren es die Erfahrungen, dass junge GemeindebürgerInnen sich an Gemeindepolitik kaum beteiligen und dass Zukunftsthemen im „Alltagsgeschäft“ der Gemeindeverwaltung und der Gemeindepolitik kaum Platz finden, ein mit entscheidender Anstoß. Weiterlesen „Hinterberger Zukunftswerkstatt: Wie Raum für Beteiligung und Zukunftsdenken in einer ländlichen Gemeinde entsteht“

Ländliche Regionen zukunftsfähig?

Rund 50% der Bevölkerung leben in ländlich geprägten, klein strukturierten Räumen. Wie sich diese Räume in Zukunft entwickeln, ist für ein Land wie Österreich und für die Europäische Union insgesamt von enormer Bedeutung. Dabei wird die Fähigkeit der wesentlichen „Player“ ländlichen Regionen – Gemeinden, Unternehmen, Institutionen – , mit Wandel und veränderten Rahmenbedingungen umgehen zu können, mit entscheidend sein. Vor allem „weiche“ Faktoren wie z.B. Erneuerungsgeist, Nutzung vorhandener Potenziale, Kooperation, ein positiver Umgang mit Vielfalt, Beteiligung und bestmöglicher Umgang mit Wissen spielen eine wichtige Rolle.
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